So wollen LG und Microsoft autonome Fahrzeuge besser machen

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So wollen LG und Microsoft autonome Fahrzeuge besser machen

LG und Microsoft wollen künftig gemeinsam an Technologien für autonome Fahrzeuge arbeiten. Der südkoreanische Elektronikriese verspricht sich von Microsofts Fachwissen im Bereich der künstlichen Intelligenz enorme Fortschritte. Außerdem wolle das Unternehmen die Azure Cloud in eigener Software für selbstfahrende Autos nutzen.

Die Elektronikriesen LG und Microsoft arbeiten zusammen. Sie entwickeln künftig gemeinsam Technologien, die autonome Fahrzeuge verbessern sollen.

LG und Microsoft wollen künftig gemeinsam an Technologien für autonome Fahrzeuge arbeiten. Der südkoreanische Elektronikriese verspricht sich von Microsofts Fachwissen im Bereich der künstlichen Intelligenz enorme Fortschritte. Außerdem wolle das Unternehmen die Azure Cloud in eigener Software für selbstfahrende Autos nutzen.

Im Rahmen der Elektronikmesse CES 2019 in Las Vegas haben LG und Microsoft eine Absichtserklärung zu umfangreicher Zusammenarbeit unterzeichnet. Gemeinsam wollen die Unternehmen neue Lösungen für die Automobilindustrie entwickeln, welche die Entwicklung autonomer Fahrzeuge vorantreiben sollen. Dazu soll auch die Verbesserung selbstfahrender KI-Software gehören. Dank Azure-Cloud-Technologie könnten während der Fahrt erfasste Daten automatisch gespeichert werden. Die auf diese Weise entstehende Bibliothek soll die Software „intelligenter“ machen.

Bessere KI dank Microsoft

Darüber hinaus setzt LG auf Microsofts Know-how in Sachen künstlicher Intelligenz. Man wolle dies für das eigene Assistenzsystem ADAS (Advanced Driver Assistance Systems), DSM (Driver-Status-Monitoring Camera, eine Kamera zur Überwachung des Fahrer-Status) sowie für die Mehrzweck-Frontkamera nutzen. Der sprachgesteuerte Virtual Assistant Solution Accelerator von Microsoft soll indes das Fahrzeug-Infotainmentsystem von LG aufwerten. Künftig könnte der Fahrer damit per Sprache zum Beispiel nach Restaurants in der Nähe suchen oder seine Lieblingsmusik abspielen lassen.

Außerdem ist seitens LG der Bau innovativer Entwicklungs- und Testumgebungen geplant. Die Zeit, die für die Entwicklung der KI-Software nötig ist, soll dank der Leistungsfähigkeit von Microsoft Azure deutlich geringer ausfallen. Die leistungsstarken Rechenzentren des Cloud-Computing-Dienstes könnten beispielsweise dabei helfen, dass die Software individuelle Verhaltensmuster der Fahrer erlernt. Auch das Erkennen sowie Unterscheiden von Fußgängern und anderen Objekten könnte LG mit Microsofts Hilfe verbessern.

Eigene autonome Fahrzeuge, vergleichbar mit dem frühestens 2023 erscheinenden Apple Car, wird LG zumindest vorerst nicht bauen. Man bleibt offenbar beim nach eigener Aussage „schnell wachsenden Automobilzuliefergeschäft“.

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