Samsung Galaxy A70 im Test: Mega-Display mit Monster-Akku

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Samsung Galaxy A70 im Test: Mega-Display mit Monster-Akku

Das Samsung Galaxy A70 offenbart im Test: Die Mittelklasse von Samsung gehört in ihrem Segment zur Spitzenklasse. Das Galaxy A50 überzeugte uns im Test bereits von seinen Vorzügen, doch das A70 legt noch eine Schippe drauf – mit seinem riesigen Display und einem Akku, der zur Sorglosigkeit einlädt.

Das Samsung Galaxy A70 überzeugt im Test vor allem durch sein beeindruckendes Display und seinem extrem starken Akku.

Das Samsung Galaxy A70 offenbart im Test: Die Mittelklasse von Samsung gehört in ihrem Segment zur Spitzenklasse. Das Galaxy A50 überzeugte uns im Test bereits von seinen Vorzügen, doch das A70 legt noch eine Schippe drauf – mit seinem riesigen Display und einem Akku, der zur Sorglosigkeit einlädt.

Samsung hat es bei mir eindeutig geschafft, mich vom Tunnelblick auf die Flaggschiffe abzubringen. Ja, die Spitzengeräte von Samsung sind wunderschön, hochwertig und kommen mit ziemlich coolen Features – doch bin ich ein genügsamer Mensch, der seine Prioritäten kennt. Ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis steht bei mir tatsächlich an oberster Stelle, was Handys angeht und da sind auch Samsungs Mittelklasse-Smartphones mit der A-Reihe weit vorn dabei.

Aktuell bietet Samsung das Galaxy A70 für 383 Euro an (Stand: 1. August 2019) – wobei es auch wesentlich günstigere Angebote gibt – und liefert ein Smartphone, das besonders durch seinen leistungsstarken 4.500 mAh Akku und ein Display zum Verlieben überzeugt.

Das Samsung A70 auf einen Blick

Pro: Das große FHD+ Super AMOLED-Display ist wirklich perfekt für alle Film- und Serienjunkies und der leistungsstarke Akku hält das, was er verspricht: Er hält einfach. Auch sonst läuft das Galaxy A70 flüssig und lässt einen im Alltag nicht im Stich.

Contra: Das Kunststoffgehäuse des Galaxy A70 ist weder wasserdicht noch standhaft was unschöne Fingerabdrücke angeht. Außerdem ist das 6,7-Zoll-Display zwar schön anzusehen, allerdings nichts für Menschen mit kleinen Händen.

Abstriche beim Gehäuse sind nichts für euch? Dann solltet ihr doch beim Samsung-Flaggschiff Galaxy S10 bleiben. Stört ihr euch nur die Größe des Galaxy A70, können wir euch das A50 ans Herz legen. Dieses ist unmerklich kleiner, wodurch Serien anschauen trotzdem zum Erlebnis wird, liegt allerdings besser in kleineren Händen.

Technische Daten des Galaxy A70

  • Display: 6,7“ Full HD+ 1.080 x 2.400 Super AMOLED
  • Triple-Kamera: Hauptkamera (32 Megapixel), Ultraweitwinkel (8 Megapixel), Kamera für Bokeh-Effekt (5 Megapixel)
  • Frontkamera: 32 Megapixel
  • Prozessor: Snapdragon SM6150
  • RAM: 6
  • Akku: 4.500 mAH
  • Speicher: 128 GB
  • Super Schnellladen 25W mit USB-C
  • Optischer Fingerabdruckscanner
  • Dual-SIM

Das Samsung Galaxy A70 ist da – erst mal auspacken

Als mir das Päckchen mit dem Samsung Galaxy auf den Schreibtisch gelegt wurde, war ich ziemlich gespannt – hatte ich doch nur wenige Wochen zuvor das A50 testen können. Beim ersten Hands-On fiel mir als erstes die Größe des Mittelklasse-Handys auf.

Ansonsten machte das Gerät in Schwarz einen ziemlich soliden Eindruck – und liegt mit seinen 183 Gramm leicht in der Hand. Zu haben gäbe es das Modell übrigens auch noch in White Blue oder Coral. Ob die unschönen Fingerabdrücke, die auf meinem Gehäuse quasi unvermeidbar scheinen, bei anderen Farben des Samsung Galaxy Modells weniger auffällig sind, kann ich natürlich nicht beurteilen.

Das Samsung Galaxy A70 erleben: Display und Leistung im Alltags-Check

Das Infinity-U-Display ist mit seinen 17,03 cm ziemlich beeindruckend und ich schmeiße als erstes gleich mal YouTube an. Und tatsächlich, die ersten Filmtrailer machen nicht nur Lust auf Kino, sondern auf mehr Videos mit dem A70. Die Farben sind kontrastreich und die Display-Auflösung von 1.080 x 2.400 Pixel wird auch dem actionreichsten Trailer gerecht, den ich auf die Schnelle auftreiben konnte: „Fast & Furious: Hobbs & Shaw“.

Die Leistung des eingebauten Snapdragon SM6150 lässt mich über die gesamte Testwoche nicht im Stich. Gut, um ehrlich zu sein bin ich weder ein Zocker, noch reize ich meine Smartphones sonst mit irgendwelchen Programmen aus – außer Netflix, Spotify und Social Media und das am liebsten durcheinander. Mein sprunghaftes Nutzerverhalten steckt das A70 allerdings locker weg, was mir auf jeden Fall imponiert. Samsung scheint da wirklich verstanden zu haben, dass es nicht nur auf die Größe, sondern auch auf die Technik ankommt.

Der In-Display-Fingerabdrucksensor funktioniert übrigens einwandfrei. Die Einrichtung ging relativ einfach vonstatten, fast schon zu einfach. So kam es, dass wir bei einer kleinen Sommerfest-Runde der CURVED-Redaktion auf die grandiose Idee kamen herauszufinden, ob sich das Samsung Galaxy A 70 auch mit der Zunge entsperren lässt. „Leider“ hat das in unserem Test nicht geklappt. Und falls ihr denkt, dass das sowieso ein Ding der Unmöglichkeit ist: Mein Kollege konnte seine Zunge mit dem Fingerabdrucksensor in sein Xiaomi Mi 9 einscannen – und es funktioniert tatsächlich nur mit seiner Zunge. Das kommt bestimmt auch auf seine Liste, warum er einfach auf den Chinesen steht.

Kamera-Test: Meine Woche mit dem Samsung Galaxy A70

Die Triple-Kamera des Galaxy A70 überzeugt mich ähnlich wie die des Galaxy A50. Natürlich hat der Handyhersteller aus Südkorea beim A70 was die Frontkamera und die Hauptkamera angeht noch einmal zugelegt, doch im Gebrauch merke ich keinen wirklichen Unterschied. Die Fotos sind bei beiden Geräten im Alltag einfach Spitze und der Szenenoptimierer verleiht allem noch den finalen Touch.

Selbst beim Bokeh-Effekt ähneln sich die Modelle – allerdings im Negativen. Sowohl das A50 als auch das A70 zeigen ihre Problemchen beim Live-Fokus, der manchmal nicht das ins Zentrum stellt, was ich in den Mittelpunkt rücken wollte. Mit etwas Geduld klappt es beim A70 jedoch ganz gut. Nach ein wenig Übung bekomme ich sogar ein annehmbares Selfie hin, obwohl ich vor Frontkameras grundsätzlich etwas zurückscheue – das hat aber wohl mehr mit meiner persönlichen Foto-Aversion zu tun.

Mein Held: Die Akkuleistung des A70 erobert mein Herz im Sturm

Was mich in der Zeit mit dem Samsung Galaxy A70 allerdings wirklich beeindruckt hat, wurde mir erst nach einer Woche wirklich klar: der Akku. Denn die eingebauten 4.500 mAh schaffen es tatsächlich, dass ich das Galaxy Gerät nur alle anderthalb bis zwei Tage aufladen muss. Das ist mir seit Anbeginn meiner Smartphone-Zeit wirklich selten passiert.

Besonders, da ich täglich mindestens drei Stunden Musik streame, regelmäßig Instagram (natürlich inklusive Storys), Facebook, WhatsApp und Co. checke – und nicht zu vergessen auch gerne mal auf YouTube stöbere. Das alles konnte dem Akku des A70 allerdings nicht das Genick brechen, ich bin dennoch ohne Probleme durch einen vollen Tag gekommen – von 6.30 am Morgen bis 23.30 – und hatte am Ende noch immer 40 Prozent Akku übrig.

Bei diesem Testergebnis bin ich schon richtig gespannt auf das nächste Mittelklasse-Modell  von Samsung, was wir bei CURVED als nächstes zum Testen schnappen: das Galaxy A80 von Samsung.

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