iPhones aus Indien werden jetzt auch in Europa verkauft

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iPhone 7 Plus in Jetblack

Erstmals werden iPhones, die in Indien gefertigt werden, auch in Europa verkauft. In diesem Schritt zeigt sich einmal mehr Apples Versuch, unabhängiger vom Standort China zu werden.

Die iPhone-Produktion in Indien hat einen wichtigen Meilenstein passiert: Erstmals produzieren Apples Fertiger wie Wistron in den indischen Standorten nicht nur für den regionalen Markt, wie es lange der Fall war, hauptsächlich, um der indischen Gesetzgebung gerecht zu werden. Inzwischen werden dort gefertigte Geräte auch in westlichen Märkten verkauft.

Konkret hat nun der Export nach Europa begonnen.

Bescheidener Anfang mit Signalwirkung

Der Umfang der Einfuhren für den europäischen Markt ist aktuell noch überschaubar. Weniger als 100.000 Einheiten im Monat werden hier her versegelt, in der Hauptsache ältere Modelle wie das noch immer verkaufte iPhone 7, wie indische Wirtschaftsmedien berichten. Der Schritt hat aber Signalwirkung und passt ins Bild: Erst seit kurzem werden Top-Modelle wie berichtet auch in Indien gefertigt.

Zudem rückt der riesige Markt für Apple zunehmend ins Blickfeld, man hat nun letzte Hemmnisse zur Eröffnung eigener Apple Stores in dem Land in Angriff genommen, wie wir in einer früheren Meldung berichteten. Auch mit Preissenkungen möchte man indische Marktanteile hinzugewinnen, etwa bei Apple Music. Zudem ermöglicht der Export aus Indien in Verbrauchermärkte auch eine Flucht vor dem Handelskonflikt zwischen den USA und China. Apple hat im Bestreben, hier unabhängiger von den chinesischen Fabriken zu werden, bereits seine Fertiger beauftragt, Produktionsstandorte in anderen Ländern vorbereiten zu lassen.

This article was originally posted on Apfelpage

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